Kenia aus der Vogelperspektive

Kenia Urlaub aus der Vogelperspektive: im Heißluftballon durch die Flecken-Landschaft des Maasai-Mara- National-reservats. Jetzt erschließt sich, warum das Naturreservat neben dem Volksstamm auch den Zusatz Mara – was in der Sprache des halbnomadischen Hirtenvolks für “bunt gefleckt steht” – im Namen trägt. Von oben erinnert die Landschaft an einen überdimensionalen Leoparden: Sprenkelig wie die Zeichnung , die das Fell der stolzen Raubkatze ziert, verteilen sich die landschaftsprägenden Schirmakazien über die riesigen Ebenen und wechseln sich mit satt grünen Galeriewäldern ab. Im Schatten, den der Ballon wirft, versteckt sich gerade ein mächtiger Elefantenbulle. Der greise Dickhäuter ist vor dem Grau des Felsen kaum auszumachen. Die Gondel schwebt lautlos über gewaltige Tierherden dahin. Es ist nur ein winziger Vorgeschmack auf das, was sich während der “Big Migration”, der größten Wildtierwanderung der Erde, hier abspielt. Im Juli ziehen Millionen Gnus, Zebras, Antilopen durch die Maasai Mara, getrieben von der Suche nach nährenden Gräsern. Irgendwie bringt einen dieses Abenteuer an die Grenze des Fassbaren, an jene der Speicherkarte – aber auch an die persönliche. Wie klein die Welt doch ist, von wegen! Hoch über diesem “Leopardenfell” erkennt selbst ein Stadtbewohner, dass sie ganz schön groß ist. Kenia Reisen wurden in den letzten Jahren immer beliebter.

Quelle: www.kleinezeitung.at

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