Blumenhandel, ein giftiges Geschäft

Die meisten Menschen möchten mit Blumen anderen eine Freude machen. Allerdings wissen sie oft nicht über die Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen Bescheid.

Wie es mit den meisten Produkten ist, hat auch die Blumenproduktion eine Schattenseite. In Ländern wie Kenia, Tansania, Simbabwe oder Ecuador arbeiten die Menschen in Blumenfarmen ohne Arbeitsverträge und unter ungesunden Bedingungen, ohne Schutzkleidung. Dafür werden sie schlecht bezahlt und ihre Arbeit wird oft nicht wertgeschätzt.
In Aachen ist ab dem 14. April eine Blumenausstellung bei Misereor zu besichtigen. Die Ausstellung hat mit dem Misereor Hilfswerk zwei Themen gemeinsam: Menschenrechte und fairer Handel. Die Kampagne nennt sich ‚fair flowers – Mit Blumen für Menschenrechte’. Man versucht damit die Menschen auf die Missstände der Blumenproduktion aufmerksam zu machen.
Auch Sie können mitmachen. In Aachen gibt es mehrere Blumenläden, die ‚fair flowers’ anbieten. Die Blumen stammen aus kontrolliertem Anbau und sind vom Flower-Label-Programm zertifiziert worden.
Bezahlen Sie faire Preise für Ihre Blumen!

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